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Tag des offenen Denkmals 2015

Am 12. und 13. September 2015 beteiligen wir uns am Tag des offenen Denkmals.

Thema: „Handwerk, Technik, Industrie“.

Unsere Türen sind von 11.00 – 17.00 Uhr geöffnet. Führungen durch die historische Schmiede und der dazugehörigen Ausstellung finden an beiden Tagen um 12.00 und 15.00 Uhr statt. Treffpunkt ist der Werkstatthof.

Außerdem haben wir für Sie wieder eine Sonderausstellung vorbreitet:

Fritz Kühns Originalzeichnungen der Kunst am Bau Projekte „Das A-Portal der Berliner Stadtbibliothek sowie der Brunnen am Strausberger Platz“.

Uraufführung Dokumentarfilm „Ein Leben mit Stahl – Achim Kühn“

 

AK schmiedet 4.2010

Der Dokumentarfilmer Hans Hickisch begleitet mit seiner Kamera das Schaffen des international bekannten Berliner Metallbildhauers Achim Kühn (www.metalart.de) seit 1967.

Aus dem umfangreichen Archivmaterial erarbeitete Hickisch 2015 den einstündigen Dokumentarfilm „Ein Leben mit Stahl – Achim Kühn“. In den Mittelpunkt stellte er die dem Werk innewohnende „Geschmiedete Leichtigkeit“.

Termin: Sonntag der 13.9.2015                                                  Einlass: 18:30 Uhr

Adresse:

Atelier Achim Kühn; Richterstr. 6, 12524 Berlin

Ticket: 5 EUR

Achim Kühn und Hans Hickisch sind anwesend und antworten gern auf Ihre Fragen. Getränke und kleine Happen runden den Abend ab.

Eine Anmeldung ist erforderlich! Bitte notieren Sie diesen Termin.

Herzlich Willkommen!

Das Werk von Fritz Kühn wurde 1983 zum Nationalen Kulturerbe anerkannt

Das Werk von Fritz Kühn wurde 1983 zum Nationalen Kulturerbe anerkannt | Foto: Fritz Kuehn Gesellschaft e.V

In der letzten Zeit verbreiten Mitarbeiter der Senatskulturverwaltung Berlin, dass unsere Erklärung nicht der Wahrheit entspreche, dass das Werk von Fritz Kühn 1983 zum Nationalen Kulturerbe anerkannt wurde.

Deshalb veröffentlichen wir an dieser Stelle das uns vorliegende Dokument vom 03. Januar 1991.

Gedanken über Fritz Kühn von Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D., MdB i.R.

Gedanken über Fritz Kühn, von Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D., MdB i.R., der das Anliegen, Fritz Kühns Werk zu bewahren und öffentlich zugänglich zu machen, sehr unterstützt:

Fritz Kühn zählt zweifelslos zu den bedeutendsten Berliner Metallbildhauern und Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Er hat das Berliner Stadtbild künstlerisch mit geprägt und bereichert, es erkennbarer gemacht. Sein Brunnen auf dem Straußberger Platz, das von ihm ausgeführte Buchstaben-Portal an der Stadtbibliothek, die Kupferfassade und die Eingangstüren an der Komischen Oper sind Ikonen der Nachkriegsmoderne. Auch sakrale Räume hat Fritz Kühn gestaltet: Das Hängekreuz in der Parochialkirche fertigte er anlässlich des Evangelischen Kirchentages im Jahr des Mauerbaus. Und für die St. Hedwigs-Kathedrale schuf er Stand- und Altarleuchter, das umlaufende Bronzegeländer sowie das drei Meter hohe Kuppelkreuz. In einer kleinen Festschrift zum 100. Geburtstag des Metallkünstlers schrieb der Berliner Landeskonservator Jörg Haspel, dass es vermutlich keinen Berliner Bildhauer gäbe, „der ähnlich facettenreich in der Denkmalliste vertreten“ sei.  

Auch in der alten Bundesrepublik und in Westeuropa waren seine Einfälle und Arbeiten gefragt. Zur Weltausstellung in Brüssel, 1958, stattete er den bundesdeutschen Pavillon von Egon Eiermann und Sep Ruf mit einer Gittermetallskulptur aus. Für Gedenkorte in der Kathedrale von Coventry und auf dem Soldatenfriedhof am Futa-Pass in Italien fertigte er eindrucksvolle Werke. Dass ihn der Louvre 1969 postum mit einer Retrospektive ehrte, ist jedenfalls kein Zufall.

In Biographie und Werk von Fritz Kühn spiegelt sich die wechselvolle Geschichte eines geteilten Landes, einer geteilten Nation. Doch ausgerechnet an seiner wichtigsten Wirkungsstätte, in Berlin, soll es nicht möglich sein, an das herausragende Werk dieses Künstlers zu erinnern, seinen umfangreichen Nachlass zu bewahren und öffentlich zugänglich zu machen? Das ist ein absurder, ein schwer erträglicher Gedanke – zumal im Jubiläumsjahr des Mauerfalls! Vielmehr hat gerade die Stadt Berlin eine besondere Verpflichtung, das Werk Fritz Kühns zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen!

Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D., MdB i.R.

 

Einem einzigartigen Deutschen Kulturerbe droht ab dem 23.12.2013 Vernichtung durch Zwangsräumung!

Bedroht ist der Nachlass des Berliner Bildhauers, Kunstschmiedes und Fotografen Fritz Kühn (1910-1967). Der opulente Nachlass wurde nach dem Tode des Künstlers zum NATIONALEN KULTURERBE erklärt, durch den Erben zusammengehalten und wird durch den 2004 gegründeten Verein Fritz-Kühn-Gesellschaft e.V. verwaltet.

Originale der Metallgestaltung stehen auf einer seit 1880 unbebauten ehemaligen Koppel eines Vierseithofes im Ortsteil Bohnsdorf, Bezirk Treptow-Köpenick. Die grundbuchlich als Erholungsfläche eingetragene Immobilie grenzt unmittelbar an die von Fritz Kühn 1937 gegründete  Atelier-Werkstatt. Eigentümerin ist eine Berliner Baugenossenschaft. Sie erwarb den Vierseithof mit Gartenland und Feldern nach dem Konkurs des Gutsherren Richter im Jahre 1911. Die vormalige Koppel ist in mehr als 100 Jahren von der Natur erobert worden, bestimmt von Wildwuchs und überaus geeignet für das geplante Kulturprojekt Museum Fritz Kühn mit Skulpturenpark.

Für Erhalt, Bewahrung und Aufarbeitung des zum Nationalen Kulturerbe erklärten Nachlass von Fritz Kühn trägt im geeinten Deutschland durch Artikel 35 Einigungsvertrag das Land Berlin die Verantwortung. Der Kultursenatsverwaltung und Kultursenator Klaus Wowereit ist diese Verantwortung bekannt. Man verweist seit Jahren auf knappe Kassen und dadurch fehlende Kultur-Euros.

Dabei ist Steuergeld massenhaft vorhanden! Seit Jahren und weiterhin werden montalich 40 Mio-EUR eingesetzt, um ein Flughafenprojekt am Leben zu halten. Davon finanziert das Land Berlin 37 %; somit täglich rund 490.000 EUR.

Weniger als zwei Tagessätze  wären erforderlich, um die ehemalige Koppel zu kaufen und damit endlich dem Projekt: Museum Fritz Kühn eine Basis zu geben.

Die Eigentürmergesellschaft verlangt für die aus drei Flurstücken bestehende Fläche 790.000 EUR. Das ist ein hoher Preis für eine ehemalige Koppel.

Die Kaufoption endet am 23. Dezember und am 23.12.2013 will die Eigentümerin die Zwangsräumung durchsetzen. Ein Schicksalstag für die Erbenfamilie.
Am 23.12.1943 – vor 70 Jahren – wurde die nur sechs Jahre zuvor gegründete Atelierwerkstatt Fritz Kühn durch Kriegseinwirkung total zerstört.

Die Zwangsräumung muss ausgesetzt werden! Erben und Verein können die Hälfte der geforderten Summe aufbringen – wo findet sich ein großzügiger Retter dieses für Berlin einzigartigen Kulturprojektes?

 

Atelier Advent 2013 in der Atelier- und Schmiedewerkstatt Kühn

Atelier Advent 2013 in der Atelier- und Schmiedewerkstatt Kühn

Bald ist es wieder soweit. Am ersten Adventswochenende, 29./30.11 – 01.12.2013, findet wieder unser traditioneller Atelieradvent statt.

Ab 16.00 Uhr erwartet Sie im Atelier Achim Kühn unsere Verkaufsausstellung von Geschmiedeten sowie kleineren Ausstellungen von Gastkünstlern.
Natürlich wird auch an allen drei Tagen wieder fleißig geschmiedet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Tag des offenen Denkmals 2013 „Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?“

Der „Tag des offenen Denkmals“ war 2013 unter das Thema gestellt: „Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?“

Sonderausstellung im Atelier Achim Kühn „Unbequeme Zeiten“ & das Konzert „Die Goldberg Variationen“

Der historische Gutshof am Falkenberg, auf dem sich das Gebäude der Atelier-Werkstatt Kühn befindet, war und ist kein „unbequemes Denkmal“. Unbequem waren vielschichtige Zeitgeschehnisse während der deutschen Teilung. Vieles davon blieb seit der Wiedervereinigung einer wahrheitsgerechten Aufarbeitung verschlossen.

Fritz Kühn leitete nach dem Tode seines Vaters Artur Kühn 1944 im Auftrage seiner Mutter Flora Kühn auch diese Berliner Firma, die 1972 zwangsverstaatlicht wurde. Die Ausbildung und Spezialisierung von Lehrlingen zum Kunstschmied und in der Restaurierung waren ihm außerordentlich wichtig. Seine besondere Förderung galt den Jugendlichen, die aufgrund ihres meist religiös orientierten Elternhauses in ihrer beruflichen Entwicklung nicht die übliche staatliche Bildungsförderung erfuhren. Kühn fand stets Begründungen, für diese Jugendlichen die Aufenthalts-, die Arbeits- oder Lehrvertragsgenehmigung von den Behörden zu bewirken.

In einer kleinen Ausstellung zeigen wir komplizierte Lebensphasen von vier dieser Jugendlichen. Weitere Dokumentationen werden folgen.

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Fritz Kühn setzte sich für jeden Einzelnen ein – ohne Rücksicht auf die damit für ihn persönlich bzw. die Selbständigkeit in seinem privat geführten Atelier  möglichen Einschränkungen bis hin zum Berufsverbot.                                 

Konzert in der Atelier- und Schmiedewerkstatt “Die Goldberg Variationen”

Konzert in der Atelier- und Schmiedewerkstatt Goldberg Variationen von Johann Sebastian Bach

Am 07. September 2013 wird in unserer Schmiede wieder ein Konzert zu hören sein.

Es erklingen an diesem Abend die Goldberg Variationen von Johann Sebastian Bach in der Bearbeitung für das Streichtrio von Dimitri Sitkovetsky (1984), gespielt auf barocken Streichinstrumenten. Es spielen Liv Heym (Barockvioline), Ildiko Ludwig (Barockviola), Piroska Barayay (Barockcello).

Beginn des Konzertes ist um 19.00 Uhr im Atelier Achim Kühn. Der Eintritt beträgt 12,00 Euro. Wir bitten um Voranmeldung bis zum  20. August 2013. Bitte benutzen Sie dafür unser Kontakformular.

 

Die Atelier- und Schmiedewerkstatt von Fritz Kühn beim Tag des offenen Denkmals 2013

Tag des offenen Denkmals 2013 Atelier- und Schmiedewerkstatt von Fritz Kühn | Quelle: Screenshot Berlin.de

Auch in diesem Jahr beteiligen wir uns wieder am Tag des offenen Denkmals.

Unsere Türen sind am  07. – 08.09.2013 von 11.00 – 16.00 Uhr geöffnet. Führungen durch die historische Schmiede und der dazugehörigen Ausstellung finden an diesen beiden Tagen jeweils um 11.00 Uhr und um 15.00 Uhr statt.

Empört Euch! Senatoren stimmen gegen den Erhalt des Nachlasses von Fritz Kühn!

Empört Euch! Senatoren stimmen gegen den Erhalt des Nachlasses von Fritz Kühn!


Wir sehen uns verpflichtet, bekannt zu geben:

Am 27.02.2013 stimmten Berliner Senatoren unerwartet gegen den Erhalt des Nachlasses von Fritz Kühn. Sie verwarfen grundlegende Bestimmungen aus dem Einigungsvertrag. Die Senatoren verweigern die Freigabe notwendiger finanzieller Mittel und missachten dadurch auch das 45 Jahre anhaltende ehrenamtliche Engagement vieler Bürger und weltweiter Bewunderer!

Kulturstaatssekretär André Schmitz erklärt bestürzt äußerstes Unverständnis!

Empört Euch! Senatoren stimmen gegen den Erhalt des Nachlasses von Fritz Kühn!

Fritz Kühn hat Zeit seines Lebens daran gearbeitet, seine geteilte Stadt Berlin zu rühmen und den von ihm 1937 gegründeten, einmaligen KULTURSTANDORT in die Welt zu tragen. Er blieb der einzige Künstler, dessenWerk in der Zeit des Kalten Krieges im Pariser Louvre ausgestellt wurde.

Den Senatoren war bekannt, dass der Nachlass seit 45 Jahren ungesichert unter katastrophalen Bedingungen in einem feuchten Baukomplex lagert, bedroht von Schimmel und Schädlingsbefall, von Rost auf den Metalloberflächen.

Unser Museumsprojekt ist eine grenzüberschreitende Dachmarke „Metallkunst“ – geprägt von 6.000 Jahre zurückreichender historischer Wurzeln und zeitgenössischem Know-how in der Kombination von innovativer Kunst und perfekt beherrschtem Handwerk.

 

Aufruf an alle Kunstinteressierten:
Helft bei Rettung und Bewahrung eines außergewöhnlichen und einmaligen kulturellen Erbes in Berlin. Wir benötigen Eure Kreativität!

 

Auch Spenden helfen:
Fritz-Kühn-Gesellschaft e.V.
Konto 501959107
BLZ 10010010

Fritz-Kühn-Gesellschaft e.V.
Richterstraße 6, 12524 Berlin
Tel. 030 6764261
www.fritz-kuehn-gesellschaft.de

 

Die Protestkarte als PDF

Die Fritz Kühn Protest-Karte als PDF
Download (1MB)

 

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