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Bildnerisches Werden – Skulptur und Fotografie Fritz Kühns 1945-1967

Mit großer Freude geben wir die Einladung des Kunsthauses Dahlem weiter. 50 Jahre nach dem Tod von Fritz Kühn wird an einen Berliner errinnert, der in seiner Heimatstadt im öffentlichen Raum Spuren hinterließ wie kaum ein anderer Künstler und dennoch inzwischen in Vergessenheit geriet.

Eröffnung am Donnerstag, 30.03.2017 um 19 Uhr.

Ausstellung vom 31.03. – 18.06. 2017

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte hier: Bildnerisches Werden

ATELIERADVENT 2016

atelier-advent-2016

Sehr gerne laden wir Sie auch in diesem Jahr wieder zu unserem traditionellen Atelieradvent ein. Vom 25.11 – 27.11.2016 haben wir immer ab 16 Uhr unsere historischen Räume für Sie geöffnet. Vielleicht finden Sie in unserer Verkaufsausstellung oder bei unseren diesjährigen Gastkünstlern, das eine oder andere Geschenk für ihre Lieben.  Kommen Sie vorbei und lassen sich inspirieren.

Weitere Info´s finden Sie hier: Atelieradvent 2016.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Tag des offenen Denkmals 2016

Wieder steht der September vor der Tür und damit der Denkmaltag 2016.                Thema: GEMEINSAM DENKMALE ERHALTEN

Dafür setzte sich bereits Fritz Kühn vehement und mit großer Fachkenntnis ein. Viele seiner Arbeiten im Bereich Kunst-am-Bau waren für Denkmale beauftragt worden und heute – im 49. Jahr nach dem Tod von Fritz Kühn – wäre es an der Zeit, seine Arbeiten im Bereich „Kunst-am-Bau“ nicht lediglich zu dulden, sondern als Kunst-Denkmale in ihre vom Künstler geschaffene Original-Fassung zurück zu versetzen. Wir haben über dieses heikle Thema eine Sonderausstellung zusammengestellt.

Am 10. und am 11. September sind unsere Werkstatt- und Ausstellungsräume von       12.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Jeweils um 12.30 Uhr  findet eine Führung statt. Weitere Führungen sind möglich. Gern beantworten Ihre Fragen Coco Kühn und Tobias Kühn.

Anmeldungen sind nicht erforderlich.

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Gerne informieren wir Sie/Euch darüber, dass wir zum Denkmaltag 2016 Gast in der Ev. Parochialkirche sein dürfen und Werke von Fritz Kühn zeigen. Die barocke Kirche von 1694 brannte 1944 vollständig aus. Seit 1991 wird restauriert. 2016 konnten der Turm mit seiner hohen Spitze aus Kupferblech und ein erweitertes Glockenspiel aufgesetzt werden. Im Kirchenraum schwebt seit 1961 ein 8 Meter hohes Kreuz von Fritz Kühn.

Die Parochialkirche in der Klosterstr. in Berlin-Mitte erreicht man über den U-Bhf Klosterstr. Geöffnet ist am 10. und 11. September von 11 – 17 Uhr.

Feature über Fritz Kühn

Gerne möchten wir Sie heute auf einem besonderen Beitrag im Radio hinweisen. Der Text- und Buchautor Ed Stuhler hat uns im Atelier besucht und viele Informationen über Fritz Kühn gesammelt. Daraus ist ein interessantes Feature über Fritz Kühn entstanden.  Es wird am 17.08.2016 um 19:04 Uhr auf dem Radiosender RBB Kulturradio zu hören sein.  Hier kann man RBB Kulturradio auch online abrufen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Zuhören.

Auch teilen wir mit, dass unsere Atelier-Ausstellung: „Achim Kühn – Uta Zeidler – Coco Kühn“ bis 11.09.16 verlängert ist.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Sommerzeit.

Atelier Advent 2015

Es ist wieder soweit, unser traditionelle Atelier Advent  steht vor der Tür. Wenn Sie gerne mal selbst den Hammer klingen lassen wollen oder Sie ein besonderes Geschenk suchen dann kommen Sie doch vorbei. Vom 27.11. – 29.11.2015 können Sie sich ab 16 Uhr bis ca. 22 Uhr von unserer Verkaufsausstellung oder auch von unseren diesjährigen Gastkünstlern inspirieren lassen.

Weitere Informationen können Sie hier entnehmen: Atelier Advent 2015

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Tag des offenen Denkmals 2015

Am 12. und 13. September 2015 beteiligen wir uns am Tag des offenen Denkmals.

Thema: „Handwerk, Technik, Industrie“.

Unsere Türen sind von 11.00 – 17.00 Uhr geöffnet. Führungen durch die historische Schmiede und der dazugehörigen Ausstellung finden an beiden Tagen um 12.00 und 15.00 Uhr statt. Treffpunkt ist der Werkstatthof.

Außerdem haben wir für Sie wieder eine Sonderausstellung vorbreitet:

Fritz Kühns Originalzeichnungen der Kunst am Bau Projekte „Das A-Portal der Berliner Stadtbibliothek sowie der Brunnen am Strausberger Platz“.

Uraufführung Dokumentarfilm „Ein Leben mit Stahl – Achim Kühn“

 

AK schmiedet 4.2010

Der Dokumentarfilmer Hans Hickisch begleitet mit seiner Kamera das Schaffen des international bekannten Berliner Metallbildhauers Achim Kühn (www.metalart.de) seit 1967.

Aus dem umfangreichen Archivmaterial erarbeitete Hickisch 2015 den einstündigen Dokumentarfilm „Ein Leben mit Stahl – Achim Kühn“. In den Mittelpunkt stellte er die dem Werk innewohnende „Geschmiedete Leichtigkeit“.

Termin: Sonntag der 13.9.2015                                                  Einlass: 18:30 Uhr

Adresse:

Atelier Achim Kühn; Richterstr. 6, 12524 Berlin

Ticket: 5 EUR

Achim Kühn und Hans Hickisch sind anwesend und antworten gern auf Ihre Fragen. Getränke und kleine Happen runden den Abend ab.

Eine Anmeldung ist erforderlich! Bitte notieren Sie diesen Termin.

Herzlich Willkommen!

Das Werk von Fritz Kühn wurde 1983 zum Nationalen Kulturerbe anerkannt

Das Werk von Fritz Kühn wurde 1983 zum Nationalen Kulturerbe anerkannt | Foto: Fritz Kuehn Gesellschaft e.V

In der letzten Zeit verbreiten Mitarbeiter der Senatskulturverwaltung Berlin, dass unsere Erklärung nicht der Wahrheit entspreche, dass das Werk von Fritz Kühn 1983 zum Nationalen Kulturerbe anerkannt wurde.

Deshalb veröffentlichen wir an dieser Stelle das uns vorliegende Dokument vom 03. Januar 1991.

Gedanken über Fritz Kühn von Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D., MdB i.R.

Gedanken über Fritz Kühn, von Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D., MdB i.R., der das Anliegen, Fritz Kühns Werk zu bewahren und öffentlich zugänglich zu machen, sehr unterstützt:

Fritz Kühn zählt zweifelslos zu den bedeutendsten Berliner Metallbildhauern und Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Er hat das Berliner Stadtbild künstlerisch mit geprägt und bereichert, es erkennbarer gemacht. Sein Brunnen auf dem Straußberger Platz, das von ihm ausgeführte Buchstaben-Portal an der Stadtbibliothek, die Kupferfassade und die Eingangstüren an der Komischen Oper sind Ikonen der Nachkriegsmoderne. Auch sakrale Räume hat Fritz Kühn gestaltet: Das Hängekreuz in der Parochialkirche fertigte er anlässlich des Evangelischen Kirchentages im Jahr des Mauerbaus. Und für die St. Hedwigs-Kathedrale schuf er Stand- und Altarleuchter, das umlaufende Bronzegeländer sowie das drei Meter hohe Kuppelkreuz. In einer kleinen Festschrift zum 100. Geburtstag des Metallkünstlers schrieb der Berliner Landeskonservator Jörg Haspel, dass es vermutlich keinen Berliner Bildhauer gäbe, „der ähnlich facettenreich in der Denkmalliste vertreten“ sei.  

Auch in der alten Bundesrepublik und in Westeuropa waren seine Einfälle und Arbeiten gefragt. Zur Weltausstellung in Brüssel, 1958, stattete er den bundesdeutschen Pavillon von Egon Eiermann und Sep Ruf mit einer Gittermetallskulptur aus. Für Gedenkorte in der Kathedrale von Coventry und auf dem Soldatenfriedhof am Futa-Pass in Italien fertigte er eindrucksvolle Werke. Dass ihn der Louvre 1969 postum mit einer Retrospektive ehrte, ist jedenfalls kein Zufall.

In Biographie und Werk von Fritz Kühn spiegelt sich die wechselvolle Geschichte eines geteilten Landes, einer geteilten Nation. Doch ausgerechnet an seiner wichtigsten Wirkungsstätte, in Berlin, soll es nicht möglich sein, an das herausragende Werk dieses Künstlers zu erinnern, seinen umfangreichen Nachlass zu bewahren und öffentlich zugänglich zu machen? Das ist ein absurder, ein schwer erträglicher Gedanke – zumal im Jubiläumsjahr des Mauerfalls! Vielmehr hat gerade die Stadt Berlin eine besondere Verpflichtung, das Werk Fritz Kühns zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen!

Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D., MdB i.R.

 

Einem einzigartigen Deutschen Kulturerbe droht ab dem 23.12.2013 Vernichtung durch Zwangsräumung!

Bedroht ist der Nachlass des Berliner Bildhauers, Kunstschmiedes und Fotografen Fritz Kühn (1910-1967). Der opulente Nachlass wurde nach dem Tode des Künstlers zum NATIONALEN KULTURERBE erklärt, durch den Erben zusammengehalten und wird durch den 2004 gegründeten Verein Fritz-Kühn-Gesellschaft e.V. verwaltet.

Originale der Metallgestaltung stehen auf einer seit 1880 unbebauten ehemaligen Koppel eines Vierseithofes im Ortsteil Bohnsdorf, Bezirk Treptow-Köpenick. Die grundbuchlich als Erholungsfläche eingetragene Immobilie grenzt unmittelbar an die von Fritz Kühn 1937 gegründete  Atelier-Werkstatt. Eigentümerin ist eine Berliner Baugenossenschaft. Sie erwarb den Vierseithof mit Gartenland und Feldern nach dem Konkurs des Gutsherren Richter im Jahre 1911. Die vormalige Koppel ist in mehr als 100 Jahren von der Natur erobert worden, bestimmt von Wildwuchs und überaus geeignet für das geplante Kulturprojekt Museum Fritz Kühn mit Skulpturenpark.

Für Erhalt, Bewahrung und Aufarbeitung des zum Nationalen Kulturerbe erklärten Nachlass von Fritz Kühn trägt im geeinten Deutschland durch Artikel 35 Einigungsvertrag das Land Berlin die Verantwortung. Der Kultursenatsverwaltung und Kultursenator Klaus Wowereit ist diese Verantwortung bekannt. Man verweist seit Jahren auf knappe Kassen und dadurch fehlende Kultur-Euros.

Dabei ist Steuergeld massenhaft vorhanden! Seit Jahren und weiterhin werden montalich 40 Mio-EUR eingesetzt, um ein Flughafenprojekt am Leben zu halten. Davon finanziert das Land Berlin 37 %; somit täglich rund 490.000 EUR.

Weniger als zwei Tagessätze  wären erforderlich, um die ehemalige Koppel zu kaufen und damit endlich dem Projekt: Museum Fritz Kühn eine Basis zu geben.

Die Eigentürmergesellschaft verlangt für die aus drei Flurstücken bestehende Fläche 790.000 EUR. Das ist ein hoher Preis für eine ehemalige Koppel.

Die Kaufoption endet am 23. Dezember und am 23.12.2013 will die Eigentümerin die Zwangsräumung durchsetzen. Ein Schicksalstag für die Erbenfamilie.
Am 23.12.1943 – vor 70 Jahren – wurde die nur sechs Jahre zuvor gegründete Atelierwerkstatt Fritz Kühn durch Kriegseinwirkung total zerstört.

Die Zwangsräumung muss ausgesetzt werden! Erben und Verein können die Hälfte der geforderten Summe aufbringen – wo findet sich ein großzügiger Retter dieses für Berlin einzigartigen Kulturprojektes?

 

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