Empört Euch! Senatoren stimmen gegen den Erhalt des Nachlasses von Fritz Kühn!

Empört Euch! Senatoren stimmen gegen den Erhalt des Nachlasses von Fritz Kühn!


Wir sehen uns verpflichtet, bekannt zu geben:

Am 27.02.2013 stimmten Berliner Senatoren unerwartet gegen den Erhalt des Nachlasses von Fritz Kühn. Sie verwarfen grundlegende Bestimmungen aus dem Einigungsvertrag. Die Senatoren verweigern die Freigabe notwendiger finanzieller Mittel und missachten dadurch auch das 45 Jahre anhaltende ehrenamtliche Engagement vieler Bürger und weltweiter Bewunderer!

Kulturstaatssekretär André Schmitz erklärt bestürzt äußerstes Unverständnis!

Empört Euch! Senatoren stimmen gegen den Erhalt des Nachlasses von Fritz Kühn!

Fritz Kühn hat Zeit seines Lebens daran gearbeitet, seine geteilte Stadt Berlin zu rühmen und den von ihm 1937 gegründeten, einmaligen KULTURSTANDORT in die Welt zu tragen. Er blieb der einzige Künstler, dessenWerk in der Zeit des Kalten Krieges im Pariser Louvre ausgestellt wurde.

Den Senatoren war bekannt, dass der Nachlass seit 45 Jahren ungesichert unter katastrophalen Bedingungen in einem feuchten Baukomplex lagert, bedroht von Schimmel und Schädlingsbefall, von Rost auf den Metalloberflächen.

Unser Museumsprojekt ist eine grenzüberschreitende Dachmarke „Metallkunst“ – geprägt von 6.000 Jahre zurückreichender historischer Wurzeln und zeitgenössischem Know-how in der Kombination von innovativer Kunst und perfekt beherrschtem Handwerk.

 

Aufruf an alle Kunstinteressierten:
Helft bei Rettung und Bewahrung eines außergewöhnlichen und einmaligen kulturellen Erbes in Berlin. Wir benötigen Eure Kreativität!

 

Auch Spenden helfen:
Fritz-Kühn-Gesellschaft e.V.
Konto 501959107
BLZ 10010010

Fritz-Kühn-Gesellschaft e.V.
Richterstraße 6, 12524 Berlin
Tel. 030 6764261
www.fritz-kuehn-gesellschaft.de

 

Die Protestkarte als PDF

Die Fritz Kühn Protest-Karte als PDF
Download (1MB)

 

Fotografie von Fritz Kühn im Museum Berlinische Galerie 05.10.2012 – 28.01.2013

Fotografie von Fritz Kühn wird präsentiert im Museum Berlinische Galerie vom 05.10.2012 bis 28.01.2013. Mit der Ausstellung „Geschlossene Gesellschaft“ werden Einblicke in die bisher weitgehend unbekannt gebliebene künstlerische Fotografie in der DDR zwischen 1949 und 1989 gegeben.

Die Berliner Zeitung zollt bereits im Vorfeld dieser Ausstellung größten Respekt und stellt in einer Sonderbeilage am Vortage des 3. Oktober zur Diskussion: Statements der Ausstellungsmacher, die Ausstellungskonzeption, ein Foto-Panorama für das kollektive Gedächtnis und das Rahmenprogramm der Ausstellung: Symposien, Filme, Begleitausstellungen in Galerien der Stadt.

Einige wichtige Zitate:

„Nach wie vor ist die Kunstgeschichte der DDR nur in Ansätzen aufgearbeitet; sie hat bisher praktisch keinen Eingang in die Lehre gefunden. Die Austellung der Berlinischen Galerie möchte hier Abhilfe schaffen und im Bereich des Mediums der Fotografie eine Auswahl künstlerischer Positionen einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.“ (Thomas Köhler, Direktor der Berlinischen Galerie)

Durch verschiedenen technische, formale ästhetische Verfahren und Experimente unterliefen Fotografen wie Fritz Kühn, Edmund Kesting, in späteren Jahren Manfred Paul, Tina Bahra, Klaus Elle, Jörg der Knöfel, Ernst Goldberg, Micha Brendel u.a. die vermeintliche Konvention. (Theo Immisch, Leiter der Sammlung Photographie der Stiftung Moritzburg und Co-Kurator)

In der DDR war subjektive und experimentelle Fotografie kaum möglich nach der Formalismus-Debatte. Da war ein Experimentierer wie Fritz Kühn Einzelgänger. Nach ihm kam erst mal 20 Jahre nichts. (Ulrich Domröse, Fotohistoriker und langjähriger Leiter der fotografischen Sammlung)

 

Berlinische Galerie  – „Geschlossene Gesellschaft“
Ort: Alte Jacobstrasse 124 – 128
10969 Berlin-Kreuzberg
Geöffnet: Mi – Mo 10-18 Uhr
Eintritt: 8 EUR

Der Verein Fritz-Kühn-Gesellschaft e.V. zeigt ab 25. Oktober 2012 im Atelier Achim Kühn bisher unveröffentlichte Fotografien von Fritz Kühn aus dem Nachlass.

taz Berlin: „Unendliche Möglichkeiten“ Montagsinterview mit Achim und Helgard Kühn

taz Berlin: Montagsinterview 17.09.12

Montagsinterview mit Achim und Helgard Kühn „Unendliche Möglichkeiten“ (Link: taz.de, 17.09.12)

Die Kühns – taz Berlin Montagsinterview als PDF

 

 

Das taz Berlin – Montagsinterview mit Achim und Helgard Kühn – „Unendliche Möglichkeiten“

„Achim und Helgard Kühn führen seit fast 50 Jahren eine Atelierwerkstatt für Kunstschmiede. Nun soll auf dem Gelände in Grünau ein Museum mit Skulpturenpark, Kleinkunstbühne und Café entstehen.“

Interview: Marie-Claude Bianco / Gaby Sohl (taz.de, 17.09.12)

Tag des Denkmals

Die historische Schmiede hatte am Tag des Denkmals am 08.09 und 09.09.2012 geöffnet. Uns besuchten etwa 175 Personen in Gruppen zwischen 10 und 25, aber auch einzelne Interessenten. Achim Kühn zog mehrmals insbesondere die Jungendlichen in seine Vorführungen am Amboss ein und demonstrierte die Entstehung seiner „Kranichformation“ mit dem Hand-, und auch dem Lufthammer.

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Willkommen

 

 

Die FRITZ KÜHN GESELLSCHAFT e.V. wurde 2003 gegründet, um Wirkungsort und Werk des Künstlers Fritz Kühn zu erhalten, öffentlich zugänglich zu machen, das Werk restauratorisch zu betreuen und kunstwissenschaftlich aufzuarbeiten.