Neues Deutschland: Berlin will sein Erbe nicht Der Nachlass des Metallbildhauers Fritz Kühn droht zerschlagen zu werden

Neues Deutschland: Berlin will sein Erbe nicht - Der Nachlass des Metallbildhauers Fritz Kühn droht zerschlagen zu werden 03.02.14

Christine Matte hinterfragt in ihrem Artikel „Berlin will sein Erbe nicht – Der Nachlass des Metallbildhauers Fritz Kühn droht zerschlagen zu werden“ in der Tageszeitung Neues Deutschland, die Gründe für die bevorstehende Zwangsräumung und was noch getan werden könnte um das zu verhindern.

„(..) Warum hat die Senatsverwaltung für Kultur in Sachen Richterstraße 6 nicht längst getan, was geboten scheint?  (..) Warum nicht in Bohnsdorf den »besonderen Schatz« zum Glänzen bringen? (..)“

Zum Artikel: „Berlin will sein Erbe nicht – Der Nachlass des Metallbildhauers Fritz Kühn droht zerschlagen zu werden“ (Quelle/Link: Neues Deutschland vom 03.02.14)

Künstlergrundstück droht Zwangsräumung, rbb Abendschau

"Künstlergrundstück droht Zwangsräumung", ein Beitrag von Kathrin Zauter für die rbb-Abendschau | Foto: Screenshot rbb-onlineKünstlergrundstück droht Zwangsräumung„, ein Beitrag von Kathrin Zauter für die rbb-Abendschau mit Hintergrundinformationen und Aufnahmen über Fritz Kühn und seinen Werken, die zum Nationalen Kulturgut erklärt wurden.

„(..) Fritz Kühn war einer der bedeutendsten Metallbildhauer des 20. Jahrhunderts. (..) Die Metallarbeiten Fritz Kühns waren nicht nur in der DDR gefragt, sondern in ganz Deutschland. Seine Werke sollten in einem Skulpturengarten und einem Museum öffentlich zugänglich gemacht werden. (..) Nun droht die Zwangsräumung.(..)“

Künstlergrundstück droht Zwangsräumung„, rbb Abendschau 26.01.14 (Der Beitrag ist in den kommende 7 Tagen in der rbb-Mediathek nachsehbar – Quelle/Link: rbb online).

Die Berliner Zeitung über Fritz Kühns Kunst. „Verschmähtes Erbe“ von Ingeborg Ruthe

Der Beitrag “Kühns Kunst – Verschmähtes Erbe” in der Berliner Zeitung

Ingeborg Ruthe, aus ihrem Artikel „Verschmähtes Erbe“, erschienen in der Berliner Zeitung vom 22.01.14:

Der Brunnen auf dem Strausberger Platz, das A-Portal der Stadtbibliothek – die Werke des großen Metallkünstlers Fritz Kühn schmücken Berlin. Doch sein Nachlass ist bedroht. Soll sein Skulpturengarten auf dem Schrottplatz enden?

Das ultimative Szenario droht am 17. Februar. Ein Montag. Wenn bis dahin kein Wunder geschieht – und Berlins Senatsverwaltung für Kultur nichts unternimmt – wird Punkt neun Uhr der Gerichtsvollzieher erscheinen auf dem Grundstück Richterstraße 6 in Bohnsdorf. Er ist mit der Zwangsräumung eines Skulpturengartens beauftragt vom Grundstücksbesitzer, der Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892.“ (Quelle: Berliner Zeitung)

Der ganze Artikel „Verschmähtes Erbe„, von Ingeborg Ruthe, erschienen in der Berliner Zeitung 22.01.14, kann auf den Seiten der Berliner Zeitung online gelesen werden.

Gedanken über Fritz Kühn von Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D., MdB i.R.

Gedanken über Fritz Kühn, von Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D., MdB i.R., der das Anliegen, Fritz Kühns Werk zu bewahren und öffentlich zugänglich zu machen, sehr unterstützt:

Fritz Kühn zählt zweifelslos zu den bedeutendsten Berliner Metallbildhauern und Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Er hat das Berliner Stadtbild künstlerisch mit geprägt und bereichert, es erkennbarer gemacht. Sein Brunnen auf dem Straußberger Platz, das von ihm ausgeführte Buchstaben-Portal an der Stadtbibliothek, die Kupferfassade und die Eingangstüren an der Komischen Oper sind Ikonen der Nachkriegsmoderne. Auch sakrale Räume hat Fritz Kühn gestaltet: Das Hängekreuz in der Parochialkirche fertigte er anlässlich des Evangelischen Kirchentages im Jahr des Mauerbaus. Und für die St. Hedwigs-Kathedrale schuf er Stand- und Altarleuchter, das umlaufende Bronzegeländer sowie das drei Meter hohe Kuppelkreuz. In einer kleinen Festschrift zum 100. Geburtstag des Metallkünstlers schrieb der Berliner Landeskonservator Jörg Haspel, dass es vermutlich keinen Berliner Bildhauer gäbe, „der ähnlich facettenreich in der Denkmalliste vertreten“ sei.  

Auch in der alten Bundesrepublik und in Westeuropa waren seine Einfälle und Arbeiten gefragt. Zur Weltausstellung in Brüssel, 1958, stattete er den bundesdeutschen Pavillon von Egon Eiermann und Sep Ruf mit einer Gittermetallskulptur aus. Für Gedenkorte in der Kathedrale von Coventry und auf dem Soldatenfriedhof am Futa-Pass in Italien fertigte er eindrucksvolle Werke. Dass ihn der Louvre 1969 postum mit einer Retrospektive ehrte, ist jedenfalls kein Zufall.

In Biographie und Werk von Fritz Kühn spiegelt sich die wechselvolle Geschichte eines geteilten Landes, einer geteilten Nation. Doch ausgerechnet an seiner wichtigsten Wirkungsstätte, in Berlin, soll es nicht möglich sein, an das herausragende Werk dieses Künstlers zu erinnern, seinen umfangreichen Nachlass zu bewahren und öffentlich zugänglich zu machen? Das ist ein absurder, ein schwer erträglicher Gedanke – zumal im Jubiläumsjahr des Mauerfalls! Vielmehr hat gerade die Stadt Berlin eine besondere Verpflichtung, das Werk Fritz Kühns zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen!

Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a.D., MdB i.R.

 

Berliner Abendblatt über Fritz Kühn: Berliner Kulturgut ist in Gefahr

Fritz Kühn im Berliner Abendblatt | Screenshot Berliner AbendblattDas Berliner Abendblatt berichtet über das Projekt Fritz-Kühn-Museum und die drohende Verschrottung des Erbes von Fritz Kühn.

Isabelle Zirden über die Arbeiten des Kunstschmiedes, Fotografen und Bildhauers Fritz Kühn und die aktuelle Situation des Projektes: Fritz-Kühn-Museum.

Berliner Kulturgut ist in Gefahr“ – Montag, 20. Januar 2014 by Redaktion-Online in Empfehlungen, Köpenick, Kultur, Treptow. (Quelle/Link: Berliner Abendblatt, 20.01.14)

 

Die Berliner Woche berichtet über den Nachlass von Fritz Kühn. „Kunst droht die Schrottpresse“

Fritz Kühn in der Berliner Woche | Screenshot Berliner WocheRalf Drescher über die aktuelle Situation und der drohenden Verschrottung der Skulpturen von Fritz Kühn.

Bohnsdorf. Wer kennt nicht den Brunnen vom Strausberger Platz oder die zahlreichen metallenen Buchstaben „A“ am Portal der Stadtbibliothek in der Breiten Straße in Mitte? Diese und viele andere Werke stammen vom Kunstschmied Fritz Kühn (1910-1967). Jetzt droht seinem Nachlass die Schrottpresse.“

Kunst droht die Schrottpresse“ der Berliner Woche (Quelle/Link: Berliner Woche, 09.01.14).

 

Neues Deutschland über Fritz Kühn und ein Hilferuf „Fritz Kühn braucht Hilfe“

Fritz Kühn in der Tageszeitung neues deutschland | Screenshot neues deutschlandDie sozialistische Tageszeitung Neues Deutschland über Fritz Kühn:

„(…) Fritz Kühn (1910-1967) war ein vielseitiger, international anerkannter Künstler – Stahlgestalter, Kunstschmied, Fotograf und Autor. Sein Nachlass wurde 1983 zum Nationalen Kulturgut erklärt. (…)“

Zum Artikel: „Fritz Kühn braucht Hilfe – Grundstück in Bohnsdorf droht Zwangsräumung“ (Quelle/Link: neues deutschland, 17.01.14)

 

Der Berliner Kurier berichtet über die bevorstehende Vernichtung des nationalen Kulturerbes Fritz Kühn

Kunstschmied Fritz Kühn im Berliner Kurier | Screenshot Berliner Kurier

Jeannette Hix berichtet in ihrem Artikel „Kunstschmied Fritz Kühn – Wird sein ganzes Erbe verschrottet?„, erschienen im Berliner Kurier (06.01.14) über die bevorstehende Vernichtung des nationalen Kulturerbes von Fritz Kühn.

Zum Artikel: „Kunstschmied Fritz Kühn – Wird sein ganzes Erbe verschrottet?“ von Jeannette Hix, Berliner Kurier (06.01.14)

 

 

Berliner Morgenpost über das Museumsprojekt Fritz Kühn und die drohende Gefahr der Verschrottung der Skulpturen

Fritz Kühn im Berliner Morgenpost | Screenshot Berliner Morgenpost

Sabine Flatau berichtet in Ihrem Artikel „Schmiedekunst – Gerichtsvollzieher soll Skulpturen von Fritz Kühn räumen„, erschienen in der Berliner Morgenpost vom 28.12.13, über die drohende Verschrottung der Skulpturen Fritz Kühns.

Auf einem Gelände in Berlin-Bohnsdorf sollte ein Museum für den Kunstschmied Fritz Kühn entstehen. Doch der Eigentümer will seine Baufläche zurück. Nun droht eine Verschrottung der Skulpturen.

Der Artikel in der Berliner Morgenpost Online: „Schmiedekunst – Gerichtsvollzieher soll Skulpturen von Fritz Kühn räumen“ (Quelle/Link: Berliner Morgenpost, 28.12.13)